Monate: Juli 2014

Das Positive im Negativen

„Muss das jetzt sein? Warum muss das Auto gerade jetzt kaputt gehen?“ Rückschläge kommen selten zur passenden Zeit. Und wir erleben sie dann auch als unpassend und negativ. Es erscheint uns alles schlecht und anstrengend zu sein. Aber ist das wirklich so? Können wir dem Rückschlag nicht auch eine positive Seite abgewinnen? Die meisten Dinge im Leben haben zwei Seiten. Doch oft gelingt es uns nicht, beide zu sehen. Dabei tut es uns gut, das Positive im Negativen zu sehen. Denn natürlich ist es doof, dass das Auto gerade jetzt kaputt geht. Aber andererseits hätte bei dem Unfall, der dazu geführt hat, noch sehr viel Schlimmeres passieren können. Mann und großer Sohn saßen im Wagen und ihnen ist Gott sei dank nichts passiert.  Außerdem war das Auto alt und wir hätten mit Sicherheit einiges investieren müssen, damit es noch länger fährt. Da ist es doch besser, es geht vorher kaputt als danach. Das Positive im Negativen zu sehen ist eine Haltung, die dem Leben mehr Farbe gibt. Sie hilft uns, dem Grau des Alltags zu …

Tagebuchbloggen vom 29.07.2014

Christine macht es immer mal wieder vor, das Tagebuchbloggen. Heute ist mir danach, es auch mal nachzumachen. Eine muntere Reise durch den Tagesalltag – kurz und knapp VOR den von den Kindern ersehnten Sommerferien. Fotos gibt es keine – wobei ich das bei Christine eine wirklich schöne Idee finde. Vielleicht beim nächsten Mal.

Auszeiten im Alltag – 3 Gedanken dazu

Neulich, bei einer Spielverabredung: „Naja, du kannst dann ja wenigstens nachts arbeiten, wenn die Kinder schlafen, oder?“ .. „Ähh… ja, schon. Müde bin ich da aber auch, nach einem langen Tag…“ .. „Naja, dann legst du dich morgens wieder hin, oder?“ Und da musste ich schlucken. Ich lege mich nämlich NICHT morgens wieder hin, wenn ich nach einem 8h-Tag abends noch bis spät in die Nacht weiterarbeite. Stattdessen stehe ich auf, kümmere mich drum die Kinder in den Kindergarten zu bringen und sitze dann wieder am Rechner, um zu arbeiten. Wie das nun mal so ist mit Selbstständigen. Birgit von Entspannt-wohnen.com rief eine kleine Blogparade ins Leben. Ein Weilchen musste ich darüber nachdenken, wie genau denn nun die Auszeiten aussehen, die ich mir ab und an gönne. Birgit fragte:

Phrasen: Wem gehört das Kind?

„Wem gehört das Kind?“ – „Sich selbst.“ Eine gedankenlose Frage. So dahin geworfen. Erst die Antwort verwirrte den Fragenden. „Wieso sich selbst? Das meinte ich doch gar nicht.“ Wirklich nicht? Oft sind es gerade die unüberlegt daher gesagten Phrasen, die unser Denken entlarven. Wie sehe ich (m)ein Kind? Als Objekt oder Subjekt? Besitz der Eltern? Oder als eigenständiges Individuum von Anfang an? Mit riesigem Potential und unendlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt …

Achtsamkeit: Beobachten ohne zu bewerten

In der Praxis der Achtsamkeit geht es darum, Abstand zu seinen Gedanken und Bewertungen zu bekommen. Dazu beobachten wir in der Meditation unsere Gedanken und Gefühle, ohne sie zu bewerten. Ich finde es auch generell sinnvoll, Beobachtung und Bewertung zu trennen, weil wir sonst oft vorschnell urteilen. Bewerten macht Sinn – aber nicht immer.