Monate: November 2014

Rezension: Mut. Wie Kinder über sich hinauswachsen

In ihrem Buch „Mut. Wie Kinder über sich hinauswachsen.“ schreibt Nicola Schmidt ausführlich und spannend über dieses große Gefühl. Dabei beleuchtet sie das Phänomen „Mut“ von allen Seiten und beschreibt alle seine Facetten. Man erfährt viele interessante Dinge über die verschiedenen Arten von Mut. Mir hat vor allem das Bild von Mut als Muskel gefallen, den man trainieren kann. Neben vielen Zitaten aus Kinderbüchern – dir mir persönlich sehr gefallen – kommen in einem Kapitel auch die Kinder selber zu Wort. Sie beschreiben, wovor sie Angst haben und was für sie mutig ist. Sehr interessant zu lesen. Mut – ein großes Gefühl für Eltern und Kinder Die Anregungen, wie wir als Eltern unser Kind begleiten können, sind immer respektvoll und orientieren sich an dem Gedanken, dass man seinem Kind auf Augenhöhe begegnet, es begleitet und gemeinsam wächst. Dabei betont die Autorin, die wichtige Rolle des Vorlesens und der Natur in der kindlichen Entwicklung. Grundlegend ist unser Vertrauen in die Kompetenz der Kinder. Von Anfang an. Neben allen inhaltlichen Punkten gefällt  mir das Buch auch optisch …

Szenen aus dem Kindergartenalltag – morgens

Ihr kennt das, oder? Wir können uns noch so viel Mühe geben, morgens ist es durchaus stressig – und immer wenn es schnell gehen soll, wird es so richtig problematisch. Nach mittlerweile fünf Jahren mit Krippe und Kindergarten haben sich bei uns morgendliche Stereotypen heraus gebildet – welche erkennt ihr wieder? Der „Heut is eh alles wurscht“ Morgen Der Tag fängt schon scheiße an. Lacht nicht, ist doch so! Egal was, das Kind meckert. Oder weint. Oder schreit. Oder alles zusammen. Aufstehen ist verkehrt; aus dem Schlafzimmer treten, bevor das Kind an der eigenen Seite steht ist verkehrt; anziehen ist doof, Zähne putzen erst recht (Wasser zu warm/kalt/nass…). Es zieht sich – das verkehrte Brot im Haus, die richtige Brotdose nicht abgewaschen (oder gar verschwunden!!); weil der Papa es wagte, mit seinem Auto zur Arbeit aufzubrechen, ist auch das falsche Auto da. In der Kita geht es weiter: Der XY hat seine Jacke zwei Zentimeter auf den eigenen Platz geschoben; Licht zu hell/dunkel, Tagesaktivität (Waldtag, Kindergeburtstag, Kneippen, Garten, Basteln…whatever) nicht das Richtige. Was hilft? Durchatmen. …

Rezension: Schlaflos. Sarah Moss

Ein Roman auf dem Vereinbarkeitsblog? Passt das? – Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Zwar habe ich schon einige Romane rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelesen, doch waren diese meist eher seicht und beschrieben das Thema klischeehaft. Doch dann bin ich auf eine Besprechung des Romans Schlaflos von Sarah Moss gestoßen. Umstandslos lobt das Buch und so habe auch ich es bestellt und gelesen. Die Story Anna, eine Historikerin, die sich mit der Geschichte der Kindheit im 18. Jahrhundert beschäftigt, zieht mit ihrer Familie auf eine kleine Insel vor der schottischen Küste. Dort erforscht ihr Mann Giles Vögel, während Anna versucht, ihr Buch zu Ende zu schreiben und sich gleichzeitig um die beiden Söhne (2 und 7 Jahre) und den Haushalt zu kümmern. Als sie dann noch im Garten auf die Knochen eines Babys stößt, gerät ihr Leben noch mehr durcheinander. Vereinbarkeit Anna und Giles haben beide in Oxford studiert und akademisch gearbeitet, aber während Giles seine Karriere zielstrebig weiter verfolgt, reibt sich Anna an der Vereinbarkeitsproblematik auf. Dabei ist sie zwischen …

One lovely Blog Award – 7 Facts

7 Facts sollen es sein, die im One Lovely Blog Award verraten werden sollen – und natürlich sind weitere Blogs gefragt, die ebenfalls mitmachen. Keine Ahnung, ob von unseren Lieblingsblogs überhaupt noch welche NICHT mitgemacht haben – wir werden sehen 😉 Nominiert wurden wir übrigens von Stadlandmama! Wir wären übrigens doch ziemlich neugierig, was genau das für ein Buch hätte werden sollen – das nun leider, wie ihr schreibt, nicht umgesetzt wird. 7 Facts about – Uta und Sabrina Hmm, tja, was gibt es denn noch zu sagen, was wir nicht bereits in den 20 Facts about us verraten hätten? Sie trägt zwar gerne schwarz, liebt Vampirmythen und Schauriges, kann Halloween aber nicht ausstehen. (Sabrina)  Sie liebt es bunt und fantasievoll. (Uta) Sie geht zwar schon um 21:00 Uhr mit den Kindern ins Bett, liest aber dann noch bis in die Puppen. (Sabrina)  Sie steht morgens meistens als erste auf, damit niemand ihre schlechte Laune ertragen muss. (Uta) Sie putzt nur, wenn sie wütend ist. Oder Besuch ansteht. (Sabrina)  Wer bügelt ist nur zu blöd …

Mein Wochenende in Bildern – 15./16. November

Inspiriert von Frau Mierau, habe ich auch einmal mein Wochenende in Bildern zusammengestellt. Auch Sabrina hat ja bereits ihr Wochenende einmal festgehalten. Da ich die Idee gut finde, habe auch ich mir dieses Wochenende mal das Projekt vorgenommen. Es war gar nicht so einfach, immer an die Fotos zu denken. Samstag, der 15. November Der Gatte ist auf Lehrgang und früh aus dem Haus. Da kann ich noch mal eben die Wochenplanung machen und anschließend eine Runde Memory mit dem Kleinen spielen, ganz gemütlich noch im Schlafanzug. Nach dem Anziehen erst einmal das Chaos in der Küche beseitigen. Der Große hilft, während der Kleine spielt. Dann haben wir uns den Balkon vorgenommen. Endlich mal die alten, halbtoten Pflanzen entsorgen und den Lauch einpfanzen. Das ist ein Experiment, das ich aus einem Blog habe. Pflanzen selber zu Hause nachziehen.     Dann im Garten noch die Bienen mit Futter versorgt. Dabei wurde der Kleine angepiekst, was viel Geschrei, aber zum Glück keine bleibenden Schäden nach sich zog. Zeit für das Mittagessen, schon etwas spät und ziemlich …