Monate: Februar 2015

#BloGeHa – wider die Mütterkriege

Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Blogparade von Sarah Maria gestoßen. Blogs gegen den Hass. Das finde ich eine gute Idee. Denn auch ich bin jeden Tag mit Ablehnung konfrontiert. Im Netz, auf der Straße, im Kindergarten… denn Hass unter Müttern oder zumindest Abneigung ist ein weit verbreitetes Phänomen. Mütter können grausam sein Wie man es macht, ist es verkehrt. So kommt es mir zumindest oft vor. Denn Mütter finden immer etwas, was falsch läuft. Ein paar Beispiele gefällig? Wie du stillst nicht? Das geht ja gar nicht. Muttermilch ist ja das Beste fürs Kind. Wie, du stillst immer noch? Das geht ja gar nicht. Du machst dein Kind von dir abhängig. Wie, dein Kind schläft noch nicht durch? Das geht ja gar nicht. Der tanzt dir auf der Nase herum. Wie, dein Kind schläft in deinem Bett? Das geht ja gar nicht. Der macht dir die Ehe kaputt. Wie, du trägst dein Kind in DIESER Tragehilfe? Das geht ja gar nicht. Die ist total schlecht. Wie, du trägst dein Kind nicht? Das …

„Mein Mann kann …“ – Blödsinn. Wer was kann, zeigt sich noch.

Da gab es diesen offenen Brief an die Frauen vom Papa-Lorenz, der aufforderte: Frauen, sagt klar und deutlich was ihr von uns wollt! Und es gab diese Antwort von Mama-notes, in der sie klar stellte: Kerle, ihr könnt das schon gefälligst selbst als erwachsene Menschen! Das ging dann etwas hoch und runter in den Kommentaren, die Beiträge wurden häufig abgerufen und auch viel drumherum auf Twitter und Co. diskutiert. Wir haben uns etwas zurückgelehnt und das Ganze beobachtet. Und eins ist uns aufgefallen: Es ist illusorisch zu glauben, wir lebten in einer genderfreien Blase und könnten alle spontan mal das lernen, was X oder Y fordert. Wir gehen als Eltern mit spezifischen Vorbildungen an unseren Alltag heran. Wer da genaueres lesen mag, ist bei PinkStinks e. V. und Co. gut aufgehoben. In aller Kürze: Wir lernen bereits in der frühen Kindheit, wer später mal Arbeiten übernimmt (also „sieht“) und wer externe Anreize („Belohnungen“) brauchen wird. Sich daraus zu lösen, ist ein aktiver Prozess – und der fällt manchmal schwer. Idealerweise verhandelt ein erwachsenes Paar miteinander …

Blogparade: Dankbarkeit

Über das Thema Dankbarkeit haben wir hier ja schon geschrieben. Nun bin ich über diie Blogparade von Mara Stix gestolpert, in der es genau um diese Thema geht. Daher möchte ich gerne noch einmal auf das Thema zu sprechen kommen. Worüber bist du in deinem Leben dankbar? Da gibt es viele Dinge und vor allem auch Menschen. Mal eine unvollständige Aufzählung Meinen Partner, der mich meistens wunderbar unterstützt und mit mir durch Dick und Dünn geht. Meine beiden tollen Kinder, die größten Geschenke, die ich im Leben bekommen habe. Jeden Tag wieder freue ich mich, dass es sie gibt und wir so viel voneinander lernen dürfen. Sabrina, mit der ich über alles reden bzw. schreiben kann. Du bereicherst mein Leben um zahlreiche Gedanken und nicht zu letzt Rezepte. Meine Freunde, die mich immer so nehmen, wie ich bin. Die Frauen aus meinem Verein, denn dort gibt es so viele starke, authentische und beeindruckende Menschen. Vielen Dank, dass ich euch kenne. Meine Arbeit. Auch wenn ich manche Dinge dort nicht mag und auch meine Schüler_innen manchmal …

Bedürfnisse: Ruhe

Ruhe ist etwas, das ich persönlich sehr brauche. Ich arbeite in einer lauten Umgebung, den ganzen Tag habe ich Lärm um mich. Da brauche ich oft Ruhe. Leider kollidiert dieses Bedürfnis oft mit den Bedürfnissen anderer Familienmitglieder. Denn wenn ich nach einem langen Schultag nach Hause komme, so gegen 16 oder gar 17 Uhr, dann möchte mein kleiner Sohn mit mir spielen, der Große und mein Mann möchten mit mir reden. Und ich würde mich oft am liebsten zurückziehen und erst mal für mich sein. In der Regel geht das nicht, daher muss ich mir Alternativen überlegen. Wie kann ich mein Bedürfnis nach Ruhe befriedigen? Ruhe auf der Heimfahrt. Ich kann bewusst durchatmen, zur Ruhe kommen, eine kurze Achtsamkeitsübung machen. Oder so wie im Moment auf der Heimfahrt im Bus in Ruhe in einem Buch lesen und dadurch entspannen. Eine Tasse Tee vor der Heimfahrt, um schon am Arbeitsplatz zu etwas Ruhe zu kommen. Wenn noch Pufferzeit ist, diese nutzen. Z. B. für einen Spaziergang oder eine Pause im Auto (auch wenn andere Kindergarten-Eltern komisch …

Blogparade: Kindheitserinnerungen

Frau Mutter ruft zu einer Blogparade auf. Gesucht sind unsere Kindheitserinnerungen aus den 70er und 80er Jahren. Das gefällt mir, bin ich doch selber ein Kind dieser Zeit (Weltmeisterjahrgang). Außerdem bin ich als Jüngstes von vier Kindern aufgewachsen. Viele Dinge waren anders und manche vielleicht auch besser. Wir lebten unbeschwerter als heute, aber dennoch würde ich persönlich doch heute nicht anders leben wollen. Aber nun zu den Fragen:   1. Kindersicherheit: Wozu braucht man eigentlich Kindersitze? Ich war das erste Kind in der Familie, das einen Kindersitz hatte. Darauf war ich unglaublich stolz. Es war eine schwarze, mit dünnem Stoff überzogene Styroporschale mit einem orangefarbenen Tisch (der war besonders toll). Außerdem kann ich mich dran erinnern, dass meine Geschwister diesen Tisch bei längeren Fahrten immer zum Kartenspielen benutzt haben. 2. Was ist gesunde Ernährung? Viel frisches Obst und Gemüse – darauf hat meine Mutter wert gelegt. Aber ich erinnere mich auch an Instant-Zitronentee und Quensch – ein Pulver für Getränke. Außerdem liebte ich als Kind Paradiescreme und Wackelpudding (amm liebsten grün). Anscheinend hat sich mein …