Monate: März 2015

Und jetzt auch noch ein Hund – Vereinbarkeit mit Tier

Es gibt ziemlich viele, ziemlich viele gute Gründe für ein Haustier. Und genauso viele Gründe, die dagegen sprechen. Zuerst die Hauptargumente dagegen: kostet Zeit kostet Geld kostet Nerven macht Dreck/Arbeit zusätzliche Belastung für X (meist: die Frau) Wohin damit im Urlaub? und so weiter… Und die Argumente dafür? Der Hund im Haus ist i. d. R. eine lebende Alarmanlage. Hunde agieren in Co-therapeutischer Hinsicht wertvoll: Sie wirken Stress und Belastungssituationen entgegen, wirken als verlässliche Anker im Familienleben. Auswirkungen auf Scheidungskinder listet beispielsweise das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik auf. Auf  sehr aktive und sensible Kinder wirken Hunde beruhigend und ausgleichend. Durch den notwendigen Auslauf und das Spielbedürfnis sorgt „der Hund“ für mehr Bewegung in der Familie. Davon trifft uns als Familie nur ein Teil, manches auch gar nicht. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, für mich „gehört das dazu“, solange es die äußeren Umstände zulassen. Flexible Arbeitszeiten, Grundstück und Allergiefreiheit lassen das bei uns. Am Anfang war der Familienhund ein Wachhund Jedenfalls bei uns. Denn Hund 1 kam 2007 zu uns, aus einer Pflegestation der Tierhilfe. …

Die Woche ohne Partner: geschafft.

Nehmt den Titel mit einem Augenzwinkern, ja? So ist es gedacht. Seit letztem Sonntag war ich alleine für die Kinder und den Alltag zuständig, der Gatte weilte auf einer Fortbildung. Uta hatte „die Woche allein“ im Dezember letzten Jahres durch, jetzt bin ich dran. Vorbereitungen Ok, die hielten sich in Grenzen. Ein Termin (Infoabend Grundschule) stand lange im Vorfeld fest. Hier sprang freundlicherweise eine Freundin ein, um die Stunden abends zu übernehmen und die Absprachen haben wir vorab getroffen. Ansonsten bin ich – wie immer – in die Woche gestartet. Das war… suboptimal. Die Woche – von 100 auf 0 in 6 Tagen Ok, der Montag lief ganz gut. Den Wocheneinkauf konnte ich ohne Kinder erledigen, musste dafür abends nacharbeiten. Das spontane Date mit besagter Freundin für einen Schnupperkurs und Kind 2 war… weniger glücklich. Hier wäre die Wegorganisation von Kind 1 hilfreicher gewesen. Aber gut. Ging nicht. Dienstag und Mittwoch liefen auch passabel. Die Kinder abends nach 18:00 noch einzupacken und wegzufahren, damit ich zum Infoabend gehen kann? Blödes Gefühl. Zumal wir abends meistens …

Fast-gesundes-Kind Dilemma

Bis zu zehn Infekte hat so ein durchschnittliches Baby und Kleinkind. Pro Jahr. Und jeder Einzelne dauert in der Regel mehr als nur 1 bis 2 Tage. Und dann startet das Dilemma. Denn irgendwann ist das Kind beinahe gesund. Also, fast. Auf jeden Fall fit genug, um zu toben, zu tanzen und von Tischen zu springen (also, bei uns jetzt …). 10 Tage kinderkrank – pro Jahr Tja. Rechtlicher Anspruch für Eltern: 10 Tage frei, wenn das Kind krank ist. Für jeden Elternteil. Alleinerziehende erhalten die vollen 20 Tage. Klingt das viel? Wahrscheinlich nur für nicht-Eltern. Denn diese Tage sind blitzschnell weg. Einmal Scharlach, zweimal Magen-Darm – schon sind sie wie vom Winde verweht. Was dann noch bleibt? Wer kann,  greift unter Umständen auf Urlaubstage unbezahlt/bezahlt Überstunden Homeoffice zurück. Beim kranken Kind gibt es ja keine Diskussion: Mama/Papa bleibt daheim. Selbstverständlich! Wo ist hier das Dilemma?! Hier kommt es: Da ist dieses beinahe fitte Kind. Ok, es hat einmal täglich Durchfall. Oder es rinnt grüner Schnodder aus der Nase. Oder es hat in der Nacht …

Vereinbarkeit von Sport und Alltag

Sport ist gesund, das sagt so ziemlich jeder. Und nach meinem Bandscheibenvorfall war das, was ich am häufigsten gehört habe: „Du musst dich mehr bewegen.“ Aber wie zur Hölle soll ich das auch noch in meinen eh schon vollen Tagesablauf integrieren? Feste Termine Na ja, die Krankengymnastik waren ja feste Termine. Damit komme ich klar. Mit festen Terminabsprachen kann ich umgehen und halte sie auch in der Regel ein. Das mache ich ja schon länger mit meinem Pilatestraining und so auch nun mit der Krankengymnastik. Aber da muss ich ja auch noch Hausaufgaben machen. Zu Hause üben Das ist schon schwieriger. Denn dazu braucht man Selbstdisziplin und die habe ich nur bedingt. Vor allem nicht bei Dingen, die mir nicht so wirklich viel Spaß machen. Andererseits wirken hier Erfolgserlebnisse Wunder. Und die stellten sich bei mir recht schnell ein. Denn es stimmte tatsächlich: Bewegung und Sport helfen gegen Rückenbeschwerden. Also habe ich begonnen, die täglichen Übungen auf meine To-do-Liste zu schreiben und immer fleißig abzuhaken, nachdem ich sie erledigt habe. Kleine Einheiten Ein Aha-Erlebnis brachte …

Bedürfnisse: Respekt und Wertschätzung

Respekt und Wertschätzung ist etwas, das wir alle brauchen. Wir Menschen sind soziale Wesen und daher auch immer in gewissem Maß abhängig von unseren Mitmenschen. Wenn diese uns dauerhaft respektlos und missachtend gegenüber treten, dann bleibt unser Bedürfnis nach Respekt und Wertschätzung unerfüllt. Natürlich kann man auch damit argumentieren, dass wir uns dieses Bedürfnis auch selbst erfüllen müssen, denn wir müssen uns auch selbst respektieren und wertschätzen. Da ist bestimmt etwas wahres dran. Dennoch müssen diese Bedürfnisse auch immer von außen mit erfüllt werden.  Respekt und Wertschätzung mir selbst gegenüber Respekt und Wertschätzung mir selbst gegenüber sind wichtig. Denn wenn ich selber mich nicht respektiere und wertschätze, dann kann ich auch Respekt und Wertschätzung von meinen Mitmenschen schlecht annehmen. Daher ist es grundlegend, eine gute Beziehung zu mir selbst zu haben. Also achte ich mich selbst, respektiere meine Bedürfnisse und gebe mir selbst die Wertschätzung, die ich brauche. Dann habe ich eine gute Basis, damit mein Bedürfnis gestillt wird. Respekt und Wertschätzung von Anderen Ich persönlich bin der Überzeugung, dass ich das ernte, was ich …