Monate: April 2015

Blogparade: Familienalltag vereinfachen

Auf entspannt wohnen gibt es eine Blogparade, speziell zum Thema Vereinbarkeit. Es geht um die drei besten Tipps, um den Familienalltag zu vereinfachen. Da machen wir doch gerne mit, denn auch wir kennen das Thema, dass man – wenn beide Partner berufstätig sind – viele Dinge unter einen Hut bringen muss. Da kann man Tipps zum Vereinfachen wirklich gut gebrauchen. Utas Tipps zum Vereinfachen Verantwortung teilen Diesen Punkt finde ich am Wichtigsten, weil nur mit geteilter Verantwortung auch wirklich eine substantielle Erleichterung einhergeht. Wenn der Partner die Kinder zwar vom Kindergarten abholt oder zum Arzt fährt, aber Du dennoch alle Termine alleine machen und koordinieren musst, hilft das nicht weiter. Mit geteilter Verantwortung (am besten natürlich 50/50) geht das leichter. Weil beide zuständig sind im Alltag. Hilfe engagieren Das kann die Putzfrau sein, die einmal die Woche die Grundreinigung übernimmt, der Lieferservice, der die Getränkevorräte auffüllt oder auch die Oma, die einen Nachmittag in der Woche auf die Kinder aufpasst. Hilfe braucht man im Familienalltag immer. Und sie schafft Freiräume. Dabei kann man übrigens auch …

Blogparade: Familienplanung – #Planänderung

#Planänderung – so könnte man unsere Familienplanung gut umschreiben. Wobei ich schon den Verdacht habe, dass es eigentlich nie so wirklich einen Plan gab. Denn im Grunde ist meine Familie – so wie sie sich jetzt zusammensetzt – einer Kette von Zufällen und Bauchentscheidungen entsprungen. Familienplanung? So richtig geplant war da nichts. Ich wusste eigentlich schon immer, dass ich Kinder haben wollte – mehrere. Ich selber bin mit drei Geschwistern aufgewachsen und konnte mir ein Leben ohne Kinder bzw. nur mit einem Kind nicht wirklich vorstellen. Wann ich die Kinder haben wollte? Da habe ich mir nie so wirklich Gedanken drüber gemacht. Aber ich erinnere mich an ein Gespräch mit meiner englischen Gastmutter im Studium, die mir sagte: „Irgendwann weißt du, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Kind ist.“ Und so war es dann auch. Mein Mann und ich kannten uns noch nicht lange, aber ich war mir sicher: Mit ihm wollte ich ein Kind haben. Und zwar nicht erst in ein paar Jahren, sondern sofort. Also haben wir aufgehört zu verhüten und – …

Rezension: Aberland – ein Buch über #regrettingmotherhood

Der Roman Aberland von Gertraud Klemm erzählt die Geschichten von Franziska und ihrer Mutter Elisabeth. Elisabeth ist 58 Jahre alt, ihr Mann, der sie ein Leben lang finanziell versorgt und gleichzeitig ständig betrogen hat, ist gerade in den Ruhestand getreten und ihr Leben ist ziemlich eintönig und langweilig. Gut abgesichert, immer angepasst, merkt sie doch die Leere, die sie umgibt. Sie hat im Leben nie etwas gefordert, daher hat sie auch wenig bekommen. Franziska, verheiratet und Mutter des dreijährigen Manuel, schreibt an ihrer Doktorarbeit, kümmert sich aber gleichzeitig noch um Haushalt und Kind. Sie ist unzufrieden mit ihrem Leben, wünschte sie sich doch eine 50/50 Aufteilung. Die Realität ist aber eher 90/10. Auch mit dem Konzept der Mutterschaft kann sie wenig anfangen. Sie möchte gerne wieder arbeiten, muss aber gleichzeitig ihrem Mann dabei zusehen, wie er Karriere macht. Auch die Frage, ob sie ein zweites Kind bekommen sollen, bleibt nicht klar. Dabei ist Franziskas Grundgefühl die Wut, denn dass sie mit ihrem Leben – so wie es ist – unglücklich ist, wird schnell deutlich. #regrettingmotherhood …

Bedürfnisse: Grenzen und Strukturen

Zuerst war ich skeptisch, als ich den Satz hörte: Kinder haben ein Bedürfnis nach Grenzen und Strukturen. Das klang mir zu erzieherisch, zu sehr nach Rechtfertigung von Manipulation. Erst als ich das Wort „Kinder“ durch „Menschen“ ersetzt habe, konnte ich mit dieser Aussage anfreunden. Menschen haben ein Bedürfnis nach Grenzen und Strukturen Grenzen und Strukturen helfen uns, unsere Welt zu ordnen. Sie geben uns Orientierung und Halt. Und diese Orientierung suchen wir. Denn ohne sie würden wir uns verloren vorkommen in der Welt. Wir kennen das alle. Wenn wir in eine fremde Stadt kommen, dann fühlen wir uns erst einmal verloren. Wir suchen nach Orientierungspunkten. Wenn wir diese dann gefunden haben, erweitern wir von da aus unseren Aktionsradius und erobern den Raum um uns herum. Ähnlich ist es bei unseren Kindern. Sie spielen zunächst in unserer Nähe, versichern sich immer wieder, ob wir noch da sind. Und entfernen sich nach und nach immer weiter von uns. Hier sind wir ihre Orientierungspunkte, geben ihnen Halt und Sicherheit. Auch ein klar begrenzter Raum kann solch eine Sicherheit …

Lesesammlung #keinjobmitkind

Auslöser für die Lesesammlung war ein Facebook-Post von Mama arbeitet, in der sie den Tweet von Nullpunktzwo kommentiert. Ihr wurde gesagt, dass sie mit drei Kindern nicht mehr gewünscht sei in ihrer Arbeit. Für sie ein Schlag in die Magengrube. Für mich absolut empörend. Vielen Dank übrigens, Christine von Mama arbeitet, für den Hashtag #keinjobmitkind. Unter diesem berichten inzwischen zahlreiche Mütter über Erlebnisse und Aussagen, mit denen sie konfrontiert worden sind. Und nicht wenige haben nur etwas zu hören bekommen, bei einigen bedeutete eben diese Aussage den Ausschluss vom Arbeitsmarkt. Mehr dazu? Direkt im Beitrag!