Monate: September 2015

Die #Einschulung – Gedanken dazu

Am 15. September wurde mein 1. Kind eingeschult. Dem ging eine sorgfältige, sehr liebevolle Überleitung durch Kindergarten und Grundschule voraus. Nichts zu meckern, alles wunderbar. Kind 1 steht bislang gerne auf, erledigt die Hausaufgaben blitzschnell und sehr, sehr selbstständig. Auch hier: Nichts zu meckern. Bauchschmerzen habe ich trotzdem – schon seit längerem. Warum?

#bloggerfuerfluechtlinge: Empathie für Flüchtlinge

Eine Kollegin erzählte mir eine Szene aus dem Spanischunterricht. Sie behandelt gerade das Thema Migration – hochaktuell – und hat mit den SchülerInnen eine Reise in einer patera (einem kleinen Flüchtlingsboot) nachgestellt. Die SchülerInnen haben auch wie erwartet reagiert: „Mir ist heiß.“ „Es ist zu eng.“ etc. Als es aber darum ging, dieses Erleben auf die Flüchtlinge zu beziehen, gelang es nur sehr wenig SchülerInnen. Auch beim Anschauen eines Videos zum Thema waren auch Reaktionen wie Lachen und Scherzen dabei. Man kann jetzt sagen, das seien Schutzreaktionen. Ich glaube aber eher, dass wir es hier mit einem Mangel an Empathie zu tun haben.

Mein Luxus. Das gönne ich mir.

Vereinbarkeit kann anstrengend sein. Aber für mich lohnt sie sich. Vor allem auch deshalb, weil sie mir ermöglicht, mir auch mal guten Gewissens etwas zu gönnen. Denn dadurch, dass ich mein eigenes Geld verdiene, fällt es mir auch leichter, davon etwas für mich selber auszugeben. Ich gönne mir etwas Luxus für mein Leben. Als ich noch studiert habe, und mein Mann Alleinverdiener war, hatte ich damit ein Problem. Nicht, weil er mir das nicht zugestanden hätte, aber weil ich selber das Gefühl hatte, sein Geld auszugeben. Das ist auch ein Grund, warum mir Berufstätigkeit wichtig ist. Ich möchte diese Unabhängigkeit nicht missen. Und ich glaube auch, dass hier oft Ungleichgewichte innerhalb einer Beziehung entstehen können.

Rezension: Sitz.Platz.Aus?

Erziehungsratgeber für Kinder und Hunde ähneln sich oft erschreckend, das schreibt Eva Solmaz in ihrem Buch Sitz.Platz.Aus? Daher hat sie das Buch geschrieben, um über die gängigen Themen im Umgang mit Kindern zu reflektieren. Dabei orientiert sie sich – wie schon in ihrem Buch Besucherritze – an einem bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern.