Monate: April 2016

Die beste Mutter

Die beste Mutter: Geduldig soll sie sein, allzeit liebe- und verständnisvoll. Dabei aber bitte klare Regeln aufstellen, damit sich die Kinder frühzeitig daran gewöhnen. Sie darf auf gar keinen Fall laut werden oder negative Emotionen zeigen, sollte aber dabei jederzeit authentisch sein. Außerdem sollte sie den Haushalt im Griff haben, arbeiten gehen und das Kind gleichzeitig zu Hause selber betreuen.

Rezension: Sarah Fischer: Die Mutterglück-Lüge. Warum ich lieber Vater geworden wäre

Als im letzten Jahr die Diskussion um #regrettingmotherhood losging, wurde Sarah Fischer klar, dass sie mit ihrem Gefühl nicht allein ist. Zwar liebt sie ihre Tochter Emma über alles, aber sie bereut es, Mutter geworden zu sein. Denn die Mutterschaft ändert alles. Und wenn du ein Kind hast, dann kannst du wollen, wie du willst und dich anstrengen bis zur Erschöpfung. Es nützt bloß nichts. Weil du immer gegen Wände anrennst. Und du brauchst nicht zu glauben, dass irgendjemand das mal anerkennt oder dir gar dankbar ist. Nein. Alles, was du tust, ist selbstverständlich und immer zu wenig. Damit das Thema aus der Tabuzone geholt wird, schreibt sie ihre Geschichte auf. Daraus entstand ein Buch, was wirklich interessant zu lesen ist. Eine persönliche Geschichte, die aber gleichzeitig deutlich macht, welche Auswirkungen Mutterschaft auf das Leben einer Frau haben kann und mit welchen Verurteilungen sie zu kämpfen hat.