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Vereinbarkeit von Erwartungen

Ok, dieser Beitrag hier wird etwas speziell. Denn wir schreiben ihn zum einen zusammen, zum anderen ist er Teil einer Praxis-Aktion von Felicitas Richter. Quasi „simple present“ am lebenden Familienalltag. Mit dem Blick auf Erwartungen – von der Gesellschaft, den Kindern, dem Partner, der Familie – und auf die ganz eigenen Erwartungen.

Wir sagen euch an… Entschleunigung im Advent

Im Advent, im Advent, ist der Stress erwacht. Das kennt ihr auch, oder? Gerade in der sogenannten ruhigen Zeit ist besonders viel los. Denn… bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit. Alle Jahre wieder haben wir uns so viel vorgenommen: In der Weihnachtsbäckerei soll es viele gute Sachen geben, schön dekoriert soll das Haus sein am liebsten mit dicken roten Kerzen und Tannenzweigenduft, Nikolaus kommt in unser Haus, packt die große Tasche aus (Geschenke müssen wir also auch noch besorgen) und dann die ganzen Weihnachtsfeiern in Schule, Arbeit, Verein… Uta durch ein’n Dornwald ging, denke ich da manchmal. Anstatt die stille Nacht, heilige Nacht zu genießen verlieren wir uns auf dem Weg nach Bethlehem. Dabei bietet der Advent uns auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Nur müssen wir dafür auf etwas verzichten. Nämlich auf Hektik, Ansprüche nach Perfektion und Zeitdruck. Einfach mal weniger statt mehr tun. Es müssen nicht drölf Sorten selbst gebackender Plätzchen sein. Wir backen nur unsere absoluten Favoriten und das tun wir gemeinsam. Auch die Deko muss nicht schon zu …

Warum Achtsamkeit wichtig ist

Kleine Szene aus dem Alltag. Kennt ihr das? Morgens hat alles seine Zeit. Kinder sollen sich anziehen, Eltern bereiten die Brotzeiten vor. Es gibt feste Handgriffe, jeden Morgen immer wieder. Und wenn es bllöd läuft, ist alles zeitlich eng getaktet. Sprich: Wehe, irgendwer wird zu langsam. Dann wankt der Zeitplan. Was folgt? Tränen und gereizte Eltern. Gestern morgen war so ein Moment. Im Kopf war ich schon längst bei der Tagesplanung. Ich war definitiv nicht im „hier und jetzt“, sondern ganz weit vorne in der Zeit. Wäsche, Arbeitsaufträge, Abendessen – und das alles beim Brote schmieren und „Seid ihr schon angezogen?“ rufen.