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Ehrenamt oder Warum tust du dir das eigentlich an?

Ja, ich engagiere mich im Ehrenamt. Sogar in mehreren. Und weil ich das tu, bekomme ich die Frage immer wieder gestellt: Warum tust du dir das eigentlich an? Du machst doch schon so viel, Arbeit, Familie und jetzt auch noch Ehrenamt? Zunächst einmal muss ich dazu sagen, dass ich mir nichts „antue“. Ich engagiere mich gerne ehrenamtlich. Das habe ich schon seit meiner Jugend so getan, als ich in unserer Gemeinde Jugendgottesdienste vorbereitet habe und später Jugendgruppen geleitet habe. Ich bin damit aufgewachsen, dass es wichtig ist, sich zu engagieren. Auch meine Eltern habe immer mindestens ein Ehrenamt wahrgenommen und tun das bis heute.

Rezension: Bitte freimachen

In ihrem Buch „Bitte freimachen. Eine Anleitung zur Emanzipation“ schreibt Katrin Rönicke über die Allgegenwart von Geschlechterstereotypen und ihre Macht über uns. Sie deckt auf, wie sehr diese uns selbst und unsere Gesellschaft prägen und geht dabei auf unterschiedliche Themen ein. So berichtet sie über Körperbilder, Sex, Familie, Beruf und Politik und zeigt die Mechanismen, die hier greifen auf. Vom Einzelfall zur Allgemeinheit Katrin Rönicke geht hier von ihren eigenen Erfahrungen aus. Dabei führt ihr persönlicher Blick dann aber immer wieder hin zu einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive. Dies bewirkt, dass man einen leichten Zugang zu diesen Themen bekommt. So ist ein lesenswertes Buch entstanden, dass zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet. Viele Themen Da sie viele unterschiedliche Themen und Bereiche anspricht, bekommt man einen guten Überblick, manche Dinge bleiben aber dadurch auch unvollständig. Allerdings macht die Autorin durch ihren Schreibstil Lust, sich näher mit diesen Themen zu befassen und gibt auch in den Kapiteln immer wieder Anregungen, wo man weiterführende Informationen findet. Fazit Ein guter Einstieg in das Thema Feminismus und Geschlechterrollen. Absolut lesenswert.  

Unsere Geschichten

Immer mal wieder begegnet mir ein Zitat: Wir wissen nicht, was andere Menschen denken oder fühlen. Wir interpretieren ihr Verhalten und sind dann wegen unserer eigenen Gedanken beleidigt. Das ist wahr. Denn meist sind es die Geschichten, die wir uns selber erzählen, die uns Stress machen und uns von der Realität ablenken.