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Hilfe, ich finde keinen KiTa-Platz! | Interview

Wie seid ihr eigentlich an den KiTa-Platz für euer Kind gekommen? Den kompletten Prozess – von der Suche über die Anmeldung bis zur Vertragsunterzeichnung kann man als Eltern ja prima alleine stemmen. Und sich über die Formalien, vor allem in den Großstädten, ärgern. Oder man beauftragt jemanden dafür. Ich selber hatte das recht einfach: KiTa anrufen, einen Zwischendurch-Termin bei der KiTa-Leitung erhalten, danach zum offiziellen Anmeldetag hingehen, Vertrag ausfüllen und fertig. Aber DAS ist ja quasi Luxus. Die Realität für die meisten Eltern: Nervenaufreibende Suche, Wartelisten, Nachhaken per Telefon und ab und an völlig undurchsichtige Wartelisten und Vergabekriterien. Trotz Rechtsanspruch keine Garantie auf den KiTa-Platz für Ü3. Was da hilft? Wir haben ein Interview mit Mandy Rost, der Geschäftsführerin von juniko.de geführt. Es ging um die Idee dahinter, die geringen Kosten und die Frage, welche Fälle der juniko.de Gründerin besonders im Kopf bleiben.

Bilanz ziehen

Das Jahresende naht und da ist es für mich Zeit, Bilanz zu ziehen, auf das alte Jahr zurück zu schauen und mir neue Ziele zu setzen. In der Regel tue ich das in der Zeit „zwischen den Jahren“ also zwischen Weihnachten und Neujahr, weil ich da Ruhe habe, mich damit zu beschäftigen aber auch, weil diese Zeit traditionell etwas aus dem Jahreslauf herausgenommen sind. Es sind die Rauhnächte in denen schon immer versucht wurde, die Zukunft vorher zu sagen. Da ich solche Bräuche mag, nutze ich diese Tage für mich zum Bilanz ziehen und Zukunft planen. Dazu schaue ich mir zunächst einmal meine Vorsätze vom vergangenen Jahr an und bewerte, ob ich sie umgesetzt habe, wie ich das getan habe und warum mir etwas gelungen ist oder auch nicht. Dann schaue ich generell auf das Jahr: Welche Themen waren mir wichtig? Was hat mich sehr beschäftigt? Wo sehe ich Handlungsbedarf? Ausgehend davon plane ich dann, was ich gerne im nächsten Jahr angehen und umsetzen möchte. Diese Bilanz ziehe ich in allen Bereichen meines Lebens, weil …

Interview mit Regina Kapsner – Rockzipfel München

Der Kontakt kam ganz spontan zustande. Da sehe ich, dass in München ein neuer Rockzipfel aufgemacht hat. Und frage nach, wie es so läuft – und bedauere, dass es für mich mit gut 100km Anfahrt (einfach!) dann eben doch nicht in Reichweite liegt. Voilà, es ist ein Interview für euch dabei heraus gesprungen. Initatorin Regina Kapsner war so freundlich, uns zu antworten und ein paar Bilder beizusteuern. Die stammen  übrigens direkt aus den aktuellen Räumlichkeiten und zeigen, wie das Rockzipfel-Prinzip sich so im Arbeitsalltag macht. Disclaimer: Das Interview enthält die Gedanken und Ideen von Regina Kapsner und stellt nicht unbedingt unsere Meinung/unsere Einschätzung zu verschiedenen Sachverhalten dar.  Wie ist es zum Rockzipfel in München gekommen? Wer hat es umgesetzt und aus welchem Anlass? Mein Sohn wurde Juli 2012 geboren; ich hatte „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ (Jean Liedloff, original „The Continuum Concept“) gelesen, danach „Auf den Spuren des Glücks“ von Carola Eder, die die Erkenntnisse von Jean Liedloff auf die westliche Welt überträgt. Betont wird die Bedeutung von sicherer Bindung der Kinder an …

Betreuungsmöglichkeiten: Tagesmutter/Tagesvater

Mein Kind ist ab dem ersten Geburtstag bei einer Tagesmutter betreut worden. Für uns war das die ideale Betreuungsform. Das ist bestimmt nicht für jeden so. Wie Sabrina schon schrieb, war für ihre Familie die Krippe optimal. Ich möchte hier nun aufzeigen, warum die Betreuung durch eine Tagesmutter für uns die richtige Wahl war. Dabei benutze ich den Begriff Tagesmutter, weil wir eben eine hatten. Natürlich gelten diese Punkte genauso für Tagsväter. Wie in der Familie Der wahrscheinlich wichtigste Punkt für mich war, dass die Betreuung durch eineTagesmutter sehr familiär ist. Die Tagesmutter betreut maximal fünf Kinder zwischen Babyalter und drei Jahren und dabei wird auch darauf geachtet, dass sie eben nicht nur Kinder der gleichen Altersstufe betreut. Dadurch entsteht eine Situation, die einer (Groß-)Familie sehr ähnlich ist. Die Kinder können miteinander spielen und voneinander lernen. Konkret war es bei uns so, dass unsere Tagesmutter maximal vier Kinder gleichzeitig betreut hat, wobei das Jüngste Kind mit acht Wochen zu ihr kam und das Älteste drei wurde. Der kleinere Betreuungsschlüssel war für uns ganz wichtig, liegt …

Interview: Väter und Vereinbarkeit

Das Interview zu Feminismus und Mutterschaft  von glücklichscheitern hat uns dazu inspiriert.Viele Mütter haben sich dort geäußert, von ihren Ideen und Auffassungen über Feminismus und Mutterschaft gesprieben. Und die Väter, was ist mit denen? Halter ihr Männer euch raus – ist Feminismus überhaupt ein Thema für den modernen Mann von heute? Nur möchten wir gerne die Väter fragen Wie viele Kinder hast du? In welchem Bereich bist du tätig? Wie siehst du dich als Vater? Was bedeutet Vereinbarkeit für dich? Hast du Elternzeit genommen? Wenn ja, wie lange? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Welche Rolle möchtest du im Leben deiner Kinder spielen? Wie stellst du dir deine Partnerschaft in Bezug auf die Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit vor? Wie sieht die Realität aus? Was würdest du dir von deinem Arbeitgeber/der Politik/der Gesellschaft wünschen? Wir sind gespannt auf eure Antworten auf euren Blogs, in unseren Kommentaren oder per Mail an kontakt@vereinbarkeitsblog.de. Auch gerne bei Twitter unter #stillendeVaeter   Bernd hat unsere Fragen für sich beantwortet. Hier gehts zu seinem Blog und dem Beitrag: Papabraegel. Danke dafür!