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Alltag ohne Kinder – wenn die Kinder auswärts Ferien machen

Seit mittlerweile SIEBEN Jahren wird das die allererste Woche, in der wir KEIN Kind bei uns haben werden. Das ist so dermaßen #erstemale, dass ich das hier mit aufzeichnen wollte. Quasi als liveticker über die komplette Woche. Wie das so ist, der Alltag ohne Kinder. Erinnern können wir uns da ja quasi eh nicht mehr dran. Es sind Faschingsferien hier in Bayern. Eine Woche schulfrei, drei Tage Kindergartenfrei. Mit den Großeltern haben meine Kinder schon zu Weihnachten ausgehandelt, dass sie dann zur Oma dürften. 600km einfache Wegstrecke.

Fast-gesundes-Kind Dilemma

Bis zu zehn Infekte hat so ein durchschnittliches Baby und Kleinkind. Pro Jahr. Und jeder Einzelne dauert in der Regel mehr als nur 1 bis 2 Tage. Und dann startet das Dilemma. Denn irgendwann ist das Kind beinahe gesund. Also, fast. Auf jeden Fall fit genug, um zu toben, zu tanzen und von Tischen zu springen (also, bei uns jetzt …). 10 Tage kinderkrank – pro Jahr Tja. Rechtlicher Anspruch für Eltern: 10 Tage frei, wenn das Kind krank ist. Für jeden Elternteil. Alleinerziehende erhalten die vollen 20 Tage. Klingt das viel? Wahrscheinlich nur für nicht-Eltern. Denn diese Tage sind blitzschnell weg. Einmal Scharlach, zweimal Magen-Darm – schon sind sie wie vom Winde verweht. Was dann noch bleibt? Wer kann,  greift unter Umständen auf Urlaubstage unbezahlt/bezahlt Überstunden Homeoffice zurück. Beim kranken Kind gibt es ja keine Diskussion: Mama/Papa bleibt daheim. Selbstverständlich! Wo ist hier das Dilemma?! Hier kommt es: Da ist dieses beinahe fitte Kind. Ok, es hat einmal täglich Durchfall. Oder es rinnt grüner Schnodder aus der Nase. Oder es hat in der Nacht …