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Vom Alltag mit einem Vorschulkind

Plötzlich ist er da – der erste Wackelzahn. Und mit ihm wachelt nicht nur der Milchzahn. Das Kind wächst, es lernt viele neue Dinge und plötzlich ist es da: das Vorschulkind. Schon groß und doch so klein Die Vorschulzeit ist ein großer Umbruch. Das Vorschulkind ist auf einmal eines von den großen Kindern im Kindergarten, die Grundschulzeit rückt immer näher, es geht zur Schulanmeldung, zur Schuluntersuchung, einen Schultornister kaufen usw. Das bringt nicht nur freudige Erwartungen sondern auch Ängste mit sich. Denn bald heißt es, die bekannte Kindergartenumgebung verlassen und etwas völlig neues beginnen. Dazu kommt, dass sich auch körperlich viele Veränderungen zeigen. Nicht nur der Zahnwechsel beginnt, das Vorschulkind wächst auch sehr. Hinzu kommt auch eine rasante kognitive Entwicklung. So viele Veränderungen im Innen und Außen können verunsichern. Und so kommt es, dass das Vorschulkind oft extreme Stimmungsschwankkungen durchlebt. Da kann es schon mal wegen (vermeintlicher) Kleinigkeiten zu Tränenausbrüchen kommen. Und ein paar Minuten später tobt das gleiche Kind wieder fröhlich durch die Wohnung. „Mama, ich wäre so gerne wieder ein Baby.“ Solche Aussagen …

Familienfreundliche Gemeinden – es gibt sie!

Jedes Jahr im Oktober schickt meine Gemeinde mir einen „Infobrief“. Im Grunde ist es ein Rechenschaftsbericht. Enthalten sind Berichte über bauliche Maßnahmen, den öffentlichen Nahverkehr und ehrenamtliche Angebote, die durch die Gemeinde begleitet werden. Ein interessanter Punkt für mich: Einnahme- und Überschussrechnung! Und die familienfreundliche Gemeinde zeigt sich …. Kita-Gebühren und Ausgaben Jetzt hören wir ja oft: KiTas sind teuer, die U3-Betreuung erst recht. Hohe Beiträge für die Eltern sind die Folge. Überall? Ne, nicht überall. Meine Heimatgemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern gibt von Oktober 2013 bis Oktober 2014 408.000,- € für die KiTa aus, Unterhalt für das Gebäude und Personalkosten eingeschlossen. Dem stehen Einnahmen von 46.000,- € (Gebühren) und 155.000,- € (Personalkostenzuschuss) gegenüber. Auf diese Zahlen reduziert, bedeutet das also: 207.000,- € schiebt die Gemeinde allein 2013/2014 zusätzlich in die Kindertagesbetreuung für Kleinkinder. Für uns als Vierpersonenhaushalt mit zwei Kindern im KiTa-Alter bedeutet das bei einem 40h-Vertrag: einkommensunabhängige 97,50 € pro Monat plus Essensgeld für die Mittagsversorgung. Vorschulkinder kosten nichts, ein weiteres Kind (das wir nicht haben) würde vom Geschwisterkindbonus profitieren und unter 70,- …

Familienorganisation: gemeinsame Kalender

Wie organisiert Ihr euch so, im Alltag? Den Überblick behalten über Arzttermine & Förderung, Sportevents, die nächste Dienstreise, Spielverabredungen, Klassenfahrten … schon mit drei Familienmitgliedern kommt da einiges zusammen. Je mehr Mitglieder in der Familie, je mehr Aktivitäten – desto mehr Aufwand für den, der sich vorrangig um die Termine kümmert. Wenn dann noch Teenies und Schulkinder kommen und gehen, dann kann auch der Überblick verloren gehen. Eine Lösung: Familienkalender Alter Hut, oder? Gemeinsame Kalender für die Familienorganisation hat doch jeder? Ja. Nein. Also, nicht so ganz. Wir hatten relativ lange jeder seinen eigenen Kalender (digital) plus eine „irgendwie so“ Zettelwirtschaft für gemeinsame beziehungsweise Kindertermine. Um die Familienzeit zu organisieren, macht eine zentrale Lösung allerdings mehr Sinn. Dann geht nichts verloren. Kein Termin verschwindet. Traditionell: Papier-Kalender im Familienformat Es gibt sie in bunt, mit mindestens 3-4 Spalten: Familienkalender. Im Idealfall hat jedes Familienmitglied eine Spalte für sich allein – damit alle Termine Platz haben. Plus: Eine Spalte extra für gemeinsame Veranstaltungen und/oder Notizen sollten dabei sein. Möglichst große Spalten lassen Platz für Notizen, Hinweise & …

Alles auf Anfang

Heute fängt die Schule bei uns wieder an. Das bedeutet, dass sich bei uns alle Abläufe ändern. Denn nicht nur die Kinder sind wieder jeden Tag im Kindergarten bzw. in der Schule, auch ich habe einen neuen Stundenplan, neue Lerngruppen und neue Termine. Dies hat auch Auswirkungen auf die Vereinbarkeit. Kindergarten Wir haben jetzt ein Vorschulkind. Stolz wie Oskar, erzählt er das jedem, der es hören will. Das bedeutet für uns, ein Kindergartennachmittag ist nun für die Vorschulerziehung reserviert. An diesem Nachmittag können wir also keine anderen Termine vereinbaren. Außerdem steht in den nächsten Monaten die Schulanmeldung an. Daher müssen wir uns Gedanken darüber machen, an welcher Grundschule wir unser Kind anmelden wollen und wir wir ab dem nächsten Jahr die Betreuung organisieren möchten. Schule Das große Kind bekommt einen neuen Stundenplan. Es stehen Elternabende an und die Wahl von AG-Terminen. Das ist noch die geringste Sorge, kennen wir das ganze doch schon aus den letzten Jahren. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass die Umstellung von Ferienmodus auf Schule nicht einfach ist. Arbeitszeiten Auch für mich …