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Familienorganisation: gemeinsame Kalender

Wie organisiert Ihr euch so, im Alltag? Den Überblick behalten über Arzttermine & Förderung, Sportevents, die nächste Dienstreise, Spielverabredungen, Klassenfahrten … schon mit drei Familienmitgliedern kommt da einiges zusammen. Je mehr Mitglieder in der Familie, je mehr Aktivitäten – desto mehr Aufwand für den, der sich vorrangig um die Termine kümmert. Wenn dann noch Teenies und Schulkinder kommen und gehen, dann kann auch der Überblick verloren gehen. Eine Lösung: Familienkalender Alter Hut, oder? Gemeinsame Kalender für die Familienorganisation hat doch jeder? Ja. Nein. Also, nicht so ganz. Wir hatten relativ lange jeder seinen eigenen Kalender (digital) plus eine „irgendwie so“ Zettelwirtschaft für gemeinsame beziehungsweise Kindertermine. Um die Familienzeit zu organisieren, macht eine zentrale Lösung allerdings mehr Sinn. Dann geht nichts verloren. Kein Termin verschwindet. Traditionell: Papier-Kalender im Familienformat Es gibt sie in bunt, mit mindestens 3-4 Spalten: Familienkalender. Im Idealfall hat jedes Familienmitglied eine Spalte für sich allein – damit alle Termine Platz haben. Plus: Eine Spalte extra für gemeinsame Veranstaltungen und/oder Notizen sollten dabei sein. Möglichst große Spalten lassen Platz für Notizen, Hinweise & …

Alles auf Anfang

Heute fängt die Schule bei uns wieder an. Das bedeutet, dass sich bei uns alle Abläufe ändern. Denn nicht nur die Kinder sind wieder jeden Tag im Kindergarten bzw. in der Schule, auch ich habe einen neuen Stundenplan, neue Lerngruppen und neue Termine. Dies hat auch Auswirkungen auf die Vereinbarkeit. Kindergarten Wir haben jetzt ein Vorschulkind. Stolz wie Oskar, erzählt er das jedem, der es hören will. Das bedeutet für uns, ein Kindergartennachmittag ist nun für die Vorschulerziehung reserviert. An diesem Nachmittag können wir also keine anderen Termine vereinbaren. Außerdem steht in den nächsten Monaten die Schulanmeldung an. Daher müssen wir uns Gedanken darüber machen, an welcher Grundschule wir unser Kind anmelden wollen und wir wir ab dem nächsten Jahr die Betreuung organisieren möchten. Schule Das große Kind bekommt einen neuen Stundenplan. Es stehen Elternabende an und die Wahl von AG-Terminen. Das ist noch die geringste Sorge, kennen wir das ganze doch schon aus den letzten Jahren. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass die Umstellung von Ferienmodus auf Schule nicht einfach ist. Arbeitszeiten Auch für mich …

Attachment Parenting in der Schule?

In einer Facebook-Gruppe kam neulich die Frage auf, ob man AP-Anhänger und gleichzeitig Lehrer_in im staatlichen System sein könne. Diese Frage beschäftigt mich sehr, weil ich ja ebenfalls versuche, mit meinen Kindern eine gute Bindung zu haben und gleichzeitig im staatlichen System Lehrerin bin. Dabei gehe ich von meiner eigenen Situation aus. Ich bin Lehrerin an einem Ganztagsgymnasium. Dazu kommt noch, dass ich keine Klassenleitung innehabe, also mein Kontakt mit den Schüler_innen weitgehend auf den Unterricht beschränkt ist. Dies ist auch wichtig zu sehen, denn bei Klassenleitung oder zum Beispiel in der Grundschule bestehen ganz andere Kontaktmöglichkeiten zu den Schüler_innen. Bindung zu den Schüler_innen? Mir persönlich ist es sehr wichtig, in meinen Schüler_innen nicht nur Objekte meiner Unterrichtsbemühungen zu sehen, sondern auch Menschen. Dennoch habe ich über 100 Schüler_innen und kann unmöglich zu jeder/jedem von ihnen eine intensive Bindung eingehen. Aber ich kann meinen Schüler_innen authentisch begegnen. Sie sollen mich auch als Mensch kennen lernen. Daher gehöre ich nicht zu den Lehrer_innen, die ihr Privatleben komplett von den Schüler_innen fern halten. Ich begegne meinen Schüler_innen …

Blogparade: Lernen in den Ferien – #Ferienlernen

Frau Mutter fragt auf ihrem Blog, was wir vom Lernen in den Ferien halten. Wieder so ein tolles Lehrerinnenthema für mich. Wobei… halt! Ich bin ja nicht nur Lehrerin. Daher möchte ich das Thema aus beiden Perspektiven angehen. Die Lehrerin: Lernen in den Ferien kann sinnvoll sein. Wobei man unterscheiden sollte, von welchen Ferien wir reden. Handelt es sich um Ferien innerhalb eines Schuljahres und steht nach den Ferien eine Prüfung oder Klassenarbeit an, dann sollte auf jeden Fall in den Ferien gelernt werden. Dadurch ist einfach die Vorbereitung auf die Prüfung besser und dadurch, dass mehr Zeit zur Verfügung steht, kann der Stoff auch besser und nachhaltiger verankert werden. Auch Vokabellernen in den Ferien ist sinnvoll, weil das etwas ist, was man sowieso kontinuierlich tun sollte. Dazu reicht es, sich die Vokabeln vorzunehmen, die man sich schwer merken kann und diese zu wiederholen. In den Sommerferien halte ich persönlich Lernen für nicht erforderlich. Wir Lehrer_innen stellen uns eh darauf ein, dass die Kenntnisse des letzten Schuljahres über den Sommer in ein schwarzes Loch fallen …

Familie in der Pubertät

Wir sind mittendrin. Nein, nicht nur mein 14-jähriger Sohn, auch wir Eltern stecken in der Pubertät. Gefühlsschwankungen inbegriffen. So schwanke ich innerhalb von kürzester Zeit zwischen „Was habe ich für einen tollen Sohn!“ (wenn er zum Beispiel eine witzige Bemerkung macht oder sich liebevoll um den kleinen Bruder kümmert) und „Wenn er 18 ist, fliegt er sofort raus!“ (zum Beispiel wenn ich ihn zum zwanzigsten Mal um etwas bitte oder gerade einen Blick in sein Zimmer geworfen habe). Und bei Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn – die hier mittlerweile an der Tagesordnung sind – frage ich mich regelmäßig, wer von den beiden eigentlich 14 ist. Kurz gesagt: Es ist anstrengend, denn ich weiß nie, ob ich gerade mit dem Kind oder dem Erwachsenen spreche, die sich beide in meinem Sohn aufhalten. In dieser Situation ist mir mein Kind oft fremd. Ich weiß nicht immer, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. Da ist mir kürzlich ein Text wieder in den Sinn gekommen, den wir zu seiner Taufe ausgesucht hatten. Er stammt von einer 16jährigen und …