Alle Artikel in: Rezensionen & Lektüre

Rezension: Bitte freimachen

In ihrem Buch „Bitte freimachen. Eine Anleitung zur Emanzipation“ schreibt Katrin Rönicke über die Allgegenwart von Geschlechterstereotypen und ihre Macht über uns. Sie deckt auf, wie sehr diese uns selbst und unsere Gesellschaft prägen und geht dabei auf unterschiedliche Themen ein. So berichtet sie über Körperbilder, Sex, Familie, Beruf und Politik und zeigt die Mechanismen, die hier greifen auf. Vom Einzelfall zur Allgemeinheit Katrin Rönicke geht hier von ihren eigenen Erfahrungen aus. Dabei führt ihr persönlicher Blick dann aber immer wieder hin zu einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive. Dies bewirkt, dass man einen leichten Zugang zu diesen Themen bekommt. So ist ein lesenswertes Buch entstanden, dass zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven eröffnet. Viele Themen Da sie viele unterschiedliche Themen und Bereiche anspricht, bekommt man einen guten Überblick, manche Dinge bleiben aber dadurch auch unvollständig. Allerdings macht die Autorin durch ihren Schreibstil Lust, sich näher mit diesen Themen zu befassen und gibt auch in den Kapiteln immer wieder Anregungen, wo man weiterführende Informationen findet. Fazit Ein guter Einstieg in das Thema Feminismus und Geschlechterrollen. Absolut lesenswert.  

Gemeinsam lesen – Bücher für Erstleser

Das erste Schuljahr ist fast rum und mein kleiner Sohn hat das Lesen für sich entdeckt. Vorgelesen habe ich ihm ja schon immer, aber mal ganz ehrlich, diese Erstlesebücher sind mehrheitlich schrecklich langweilig (von der Genderkacke will ich gar nicht anfangen). Aber wir haben eine Lösung gefunden, wie wir gemeinsam lesen können, ohne dass ich mich zu Tode langweile und er überfordert wird.

Rezension: Okka Rohd: Völlig fertig und irre glücklich

Schon als ich das erste Mal über dieses Buch stolperte, sprach mich der Titel an. Denn das dort beschriebene Gefühl kennen wir als Eltern wahrscheinlich alle. So wanderte es also erst einmal auf meine Wunschliste, wie alle Bücher, die mich interessieren. Und da blieb es auch zunächst, bis vor kurzem mal wieder im Elternratgeberregal der örtlichen Stadtbibliothek stöberte und dort das Buch wieder fand. Also habe ich es gleich ausgeliehen und in den letzten Tagen gelesen.