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Die Gnade der kleinen Schritte

Es gibt stapelweise Literatur dazu, Aufgaben/Probleme/Ideen mit der Philosophie der „kleinen Schritte“ zu bewältigen. Wir machen das als Eltern quasi per se. Weil: Mit Hauruck und ganz viel Action geht schon mal gar nichts. Was wir brauchen, ist Geduld. Oder, wie ich neulich zu lesen bekam: Je hektischer die Eltern, desto langsamer die Kinder. So will es das Gesetz. (Falls jemand die Quelle kennt, bitte bei mir melden, danke!)

Eins nach dem Anderen statt alles zugleich

Ich habe ja bereits hier über dieses Thema geschrieben, aber es lässt mich einfach nicht los. Und nachdem mir letztens im Urlaub ein niederländischer Print-Artikel über die Ineffizienz von Multitasking begegnete, beschäftige ich mich auch wieder konkreter damit. Multitasking bringt uns nicht weiter Denn Multitasking ist nur scheinbar effizient. In Wirklichkeit sinkt unsere Produktivität dadurch, denn aus neurologischer Sicht kann man gar nicht zwei Dinge gleichzeitig tun. Wenn wir es versuchen, switcht unsere Aufmerksamkeit permanent von A nach B und wir müssen uns nach jeder Ablenkung wieder neu konzentrieren. Dadurch arbeiten wir langsamer, auch wenn uns das Tempo schneller vorkommt. Auch die Ergebnisse werden dadurch schlechter. Eins nach dem Anderen Wie können wir denn dann alle unsere To-dos schaffen? – Ganz einfach, wir machen eine Sache nach der Anderen. Prioritätenliste Die ist ganz wichtig, damit wir uns nicht mit unwichtigen Aufgaben aufhalten und darüber die wichtigen vergessen. Ich mache immer zuerst eine To-Do-Liste und priorisiere dann die drei wichtigsten Aufgaben. Die gehe ich zuerst an. Kleine Schritte Aufgaben in kleine Schritte aufteilen hilft dabei, sie …

Familienorganisation: gemeinsame Kalender

Wie organisiert Ihr euch so, im Alltag? Den Überblick behalten über Arzttermine & Förderung, Sportevents, die nächste Dienstreise, Spielverabredungen, Klassenfahrten … schon mit drei Familienmitgliedern kommt da einiges zusammen. Je mehr Mitglieder in der Familie, je mehr Aktivitäten – desto mehr Aufwand für den, der sich vorrangig um die Termine kümmert. Wenn dann noch Teenies und Schulkinder kommen und gehen, dann kann auch der Überblick verloren gehen. Eine Lösung: Familienkalender Alter Hut, oder? Gemeinsame Kalender für die Familienorganisation hat doch jeder? Ja. Nein. Also, nicht so ganz. Wir hatten relativ lange jeder seinen eigenen Kalender (digital) plus eine „irgendwie so“ Zettelwirtschaft für gemeinsame beziehungsweise Kindertermine. Um die Familienzeit zu organisieren, macht eine zentrale Lösung allerdings mehr Sinn. Dann geht nichts verloren. Kein Termin verschwindet. Traditionell: Papier-Kalender im Familienformat Es gibt sie in bunt, mit mindestens 3-4 Spalten: Familienkalender. Im Idealfall hat jedes Familienmitglied eine Spalte für sich allein – damit alle Termine Platz haben. Plus: Eine Spalte extra für gemeinsame Veranstaltungen und/oder Notizen sollten dabei sein. Möglichst große Spalten lassen Platz für Notizen, Hinweise & …

Organisationstools: Kanban-Boards

Na, habt ihr Fragezeichen in den Augen? Kanban, was bitte? Für alle, die es nicht kennen: Kanban ist eine Organisationstechnik, die aus der Produktion stammt. Ganz grob zusammengefasst: Eine Methode, um Produktionsprozesse beziehungsweise deren Status zu visualisieren. Und, für den Vereinbarkeitsblog ist das nützlich, denn anstehende Aufgaben visualisieren Überblick über verschiedene Aufgaben haben und Erledigtes nicht aus dem Blick verlieren das passt ja auch hier in diesen Blog, oder? Wer eine richtige Definition mag, im LeanKit gibt es kurze, knappe Definition zu Kanban-Boards: A kanban board is a visual process and project management tool that helps teams organize and manage their work. Kanban boards are similar to whiteboards or cork boards in that they allow teams to visualize their work and understand what is going on at a glance. Using note cards or sticky notes to represent work items, you can show any sized body of work such as a project (involving numerous tasks) or a task (usually involving only one person). Lanes can be used to represent work stages or process steps. Ich nutze …